Eine Art Editorial – Verfasst von Herbert G.

Sehr geehrte Leser’innen und aussen an euren Monitor’innen

Eigens für diesen Blog – und in diesen Blog hinein – wurde ich als Kunstfigur Herbert G. erschaffen. Ich bin dem Denken meines Herrn und Meisters entschlüpft. Geboren aus einer Laune oder Ergebnis eines lange gehegten Wunsches. Das weiss ich nicht. Dies lässt sich schwieriger herausfinden, geschweige denn benennen, für die Nachkommen als eben für die Erzeuger selber.
Nun, hm … . Ich bin – nichtsdestoweniger als – das Pseudonym meines Patrons und geistigen Vaters Markus Gut.
ER,
 so nenne ich ihn für mich, jedenfalls meistens, hat mir die Ehre aber auch die Aufgabe übertragen, als Dank für meinen Blog-im-Blog eine kleine editoriale Niederschrift beizusteuern. Gewissermassen zur Eröffnung unseres Buonologs, eben d
ieser Blog-Website mit den beiden Blogs, wo wir uns ja aktuell befinden. Und zwar in meinem Teil.

Den Namen Buonolog finde ich irgendwie gross- aber auch eigenartig – und gewöhnungsbedürftig. Obwohl ich weiss, dass ER natürlich viel Gefallen daran findet.
So frage ich mich, wie Sie sich als Leser’innen wohl auch, was für einen Kontext und vor allem Sinn sich ergibt, ergeben soll. Oder sich herstellen lässt. Und hier ist – wofür wenn nicht hierfür – glaube ich der geeignete Ort, über Solches zu rätseln und zu sinnieren.
Viel- oder nichtssagend und geistreich oder aussagefrei diese Wortschöpfung zu ergründen und ihr etwas Superschlaues abzugewinnen – und mir insgeheim vorstellen, dass sich dieses Editorial in die vielfältige Tradition und lange Reihe weiser Geleitworte wird einordnen dürfen.
Vor allem aber soll es eine editoriale Brücke schlagen zu den anderen Beiträgen in diesem Blog, Pardon, Buonolog. Zumindest in meiner Rubrik, dem integrierten Rayon Blog-im-Blog, das mir mein Patron, wie er zu sagen pflegt, als ‚Spielwiese für meine Parallelwelt‘ zur Verfügung gestellt hat. Immerhin
.

Ohne dass es gerüttelt oder geraucht hätte ob der Bemühungen: Schon beim einfachen Niederschreiben und der ersten Assoziation schimmert da etwas hindurch oder hervor. Die Reihenfolge angepasst ergibt sich:

 M o n o l o g  – – – –  B u o n o l o g  – – – –  D i a l o g  – –

Und wie das passt.
Da taucht schon die Frage auf, wie wasserdicht ist dieser Gedanke, wie stimmig der Transfer. Funktioniert er, auch in andere Gefilde übertragen? Etwa auch räumlich, grafisch oder … ? Und siehe …

 

 

 

 

 

 

Der Buonolog, in der Mitte, ist schon teilweise bilateral, eine Art Vorstufe zum Dialog.

Per bildlicher Darstellung lässt sich also die Aussage – die These zur anfänglichen Frage – auch einigermassen schnörkellos bewahrheiten.
Man bewegt sich und strapaziert ein Thema im Nonsense-Bereich, und dann macht es viel mehr Sense, Sinn, als kühnerweise zu erwarten gewesen wäre. – Das hat etwas Tröstliches, irgendwie – und irgendwofür.

Von der Bedeutung und dem Wortklang her passt „der Buonolog“ also mehr wie nur buchstäblich zwischen Monolog und Dialog. Als logische Steigerungsform von Monolog und steigerbar zum Dialog.
Bisweilen kommt es aber darauf an, was denn genau gesteigert wird. Die Art, Grösse, Menge, Kraft, oder Bedeutung? Und um wieviel? Zum Komparativ, gar zum Superlativ? – Oder wie in der Werbung und im Sport – zum allgemeinen Kompetitiv?
Zweifellos liesse sich „Monolog = Allein reden“ auch steigern zum Beispiel … zu „Allein singen“.
Ein Sologesang-Rezital als Beispiel für die Steigerung von Monolog? Da wird’s aber eng mit dem Sense.

Das Stichwort Musik indes führt mich direkt zu einem anderen Versuch, diesen wortgeschöpften neuen Begriff zu verorten.
In Analogie zur Musik lassen sich Buonolog, und genauso auch Monolog und Dialog, mit den musikalischen Vorzeichen Kreuz (#) und Be (b) versehen, welche bekanntlich eine Note um einen Halbton anheben oder absenken. Oder eben die Bedeutung von Buonolog & Co.:

# Buonolog    >    Dialog

b  Buonolog    >    Monolog

Monolog    >    Buonolog    >    b Dialog

 

So. Da habe ich es also, schwarz auf weiss – mit etwas bunt – und könnte es getrost nach Hause tragen, wenn ich denn nicht schon  zu Hause wäre (1), hier in meinem Blog-im-Blog. Und staune, wie stimmig auch hier die Quintessenz daher kommt. Ich könnte sie weiter-denken – oder, und genau so mache ich es nun – eben nicht. Für hier und jetzt überlasse ich sie in ihrer Gedankenwolke einfach sich selber.

Doch im Dunstkreis dieses Esprits darf ich nun sagen, und schreiben:

(Fanfario)  Hiermit  s e i  d e r  B u o n o l o g  offiziell  e r ö f f n e t !  (Nochmals Fanfario)
Mögen hier noch viel Sense, L’ess-sence und Nonsense folgen!

Das ist es, ok, danke; zurück nun zum Kern- und Tagesgeschäft. Mir bleibt, meinem Patron zu danken, dass er mir trotz seiner – überspielten – Bedenken das Vertrauen schenkte, diese Eröffnungsschrift zu verfassen und zu gestalten.
Ich danke auch Ihnen allen, die Sie diesen Ein– und Ausführungen gefolgt sind.

Und vielleicht – nein hoffentlich – darüberhinaus folgen werden.

In diesem Sinne, bis bald

Ihr Herbert G.

(1) Frei zitiert aus Goethes Faust

PS und Epilog in eigener Sache:

Am Ende dieser ‚Veranstaltung‘ ergreife ich Markus Gut als PATRON von Herbert abschliessend das Wort. Kurz nur. Sowohl als geistiger Vater von Herbert als auch meines Zeichens Verantwortlicher für diesen Blog.
Mit einem echten und ernstgemeinten Anliegen ohne doppelten Boden. Es ist eine Bitte an Sie.

Liebe Blog-Besuchende und -Lesende

Dieser Text, auch das Genre, ist für mich Experiment und Neuland. Umsomehr hoffe ich, dass Sie sich gut unterhalten fühlten.
Ich weiss nicht, wie ich diese Textsorte, diese Mischung, nennen soll. Humoreskes Ghostwriting, Sense und L’ess-sence, Groschen-Philosophie … ?

Falls Sie Ideen oder Vorschläge haben, gern.
Es ist ein echtes Anliegen – im Sinne des Credos und der Philosophie dieses Blogs – Echo von Ihnen zu erhalten. Und wenn Sie mögen, geben Sie mir – Pardon, Herbert und mir – bitte ein Feedback dazu. Am einfachsten per Mail. (2)
Ob und wie der Text ankommt, ‚funktioniert‘ bzw. wo einfacher, wo gar nicht … . Wovon hätten Sie sich mehr, wovon weniger gewünscht?

Gerne nehme ich Ihre Ideen und Inputs entgegen – und ich werde sie, versprochen, mit Herbert beraten.
Wohlwollend, das versichere ich Ihnen. Und ihm.
Vor allem aber lade ich Sie ganz herzlich ein, allgemein teilzunehmen an diesem Blog, sodass er interaktiv & bilateral belebt zu einem richtigen Buonolog wird.

Besten Dank und auf Wiederlesen

Ihr Markus Gut
Patron – Texter, Konzepter, Gestalter
(CD des Rayons Buonolog 😉 )


(2) Sie können auch am Ende eines jeden Blogs oder auf der Kontakt-Seite einen Kommentar verfassen und absenden.

 

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